Aktion gegen Hunger

Ein gegenwärtig noch laufendes Projekt wurde im März 2011 begonnen. Es sieht eine Fortsetzung vor bis zunächst August 2014. Seit Beginn dieser Hilfsaktion werden fünf in Not lebende, kinderreiche Familien einmal monatlich mit Grundnahrungsmitteln bedacht. Für eine sechste Familie werden zwei Kindergartenplätze bezahlt, die es den beiden Jüngsten der Familie ermöglicht, von Montag bis Freitag rund um die Uhr verpflegt und betreut zu werden, eine spürbare Entlastung für die Eltern.

Ob es gelingt, die Unterstützung dieser Familien über den August 2014 hinaus aufrecht zu erhalten, ist eine bisher ungeklärte Frage. Ihre Beantwortung hängt ab von der Bereitschaft der Leserinnen und Leser dieser Informationen, durch einen finanziellen Beitrag mitzuhelfen, den Kindern und Eltern dieser sechs Familien auch zukünftig ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Regelmäßige Berichte der dem Verein nahestehenden Kontaktperson, die die Hilfe vor Ort organisiert, lassen darauf schließen, dass die Hilfe des Vereins noch für Jahre nötig sein wird.

Bitte, helfen Sie mit, damit der Verein weiter helfen kann.

 

Bankverbindung: Rumänienhilfe Hochtaunus e.V., Konto: 7015720, BLZ: 51250000 Taunussparkasse

Die folgenden Fotos zeigen die bedachten sechs Familien und skizzieren ihre Schicksale.

Familie Andrei. Die Eltern Andrei haben acht Kinder, von denen die beiden Jüngsten geistig behindert sind. Die Familie lebt in einer zwei-Zimmer Wohnung in äußerst beengten Verhältnissen. Herr Andrei ist krank und kann nicht mehr arbeiten. Er und seine Frau bekommen eine minimale staatliche Unterstützung, die für ein menschenwürdiges Leben nicht ausreicht.

Familie Botincei. Sechs Personen leben in einem Raum plus Vorraum ohne Strom, Wasser im Hof, und ohne Vater, der irgendwo in Westeuropa ist und den Kontakt abgebrochen hat. Die beiden Kleinkinder können dank einer Spende einen Wochenkindergarten besuchen, in dem sie von Montag bis Freitag betreut und verpflegt werden und schlafen können. Eine enorme Entlastung für die Mutter.

Kinder der Familie Botincei im Kindergarten

Familie Cionca. Eine Großmutter zieht acht Enkelkinder groß von einer geringen Sozialhilfe. Die Eltern der Kinder verdienen als landwirtschaftliche Aushilfen so wenig, dass sie zum Lebensunterhalt ihrer Kinder nur selten etwas beisteuern können. Nur durch fremde Hilfe können aufgelaufene Schulden im Dorfladen und Sägemehl als preiswertes Brennmaterial bezahlt werden und somit ein Überleben ermöglichen.

Familie Petrit. Eine geschiedene Mutter (links) vegetiert mit ihren drei minderjährigen Töchtern in einem "Haus", das von mehr Ratten als Menschen bewohnt wird. Sie ist krank und außerstande, die Familie zu ernähren. Nur mit fremder Hilfe können diese armen Menschen überleben.

Familie Tudose, eine bitterarme, kinderreiche Familie lebt in dem abgelegenen Dorf Teremia Mica.

Herr Tudose wurde arbeitslos durch den Konkurs seiner Firma. Er hat mit 50 keine Chance, eine neue Arbeit zu finden. Die Eltern sind verzweifelt.

Großmutter Ciuca (schwer herz-und zuckerkrank). ihre Tochter (geistig behindert) und deren sieben Jahre alte Tochter und Enkelin leben in einem "Haus" ohne Strom, Wasser im Hof, in erbärmlichsten Verhältnissen. An Feiertagen bekommen sie Strom von den Nachbarn. Ohne fremde Hilfe könnten sie nicht überleben.

Das folgende Foto zeigt eine (von mehreren) Familien, die wir im Moment versorgen.

Auf diesem Bild sind die Tüten mit den übergebenen Lebensmitteln zu sehen.